Objectives

OBJECTIVES

HINTERGRUND

Die Zahl der Drittstaatsangehörigen, die in der EU-28 leben, beträgt 19,6 Millionen (Stand Januar 2014), 3,9% der EU-28-Bevölkerung. Die Zahl der Asylanträge von 1992 bis 2015 hat sich fast verdoppelt.
29% dieser Fragen betreffen Minderjährige, 23% unbegleitete Minderjährige (Eurostat, 2015, Migrations- und Migrationsstatistik).
Die Förderung von Wohlbefinden und Zugang zu hochwertigen Gesundheits- und Sozialdiensten ist oft für die gefährdeten Bevölkerungsgruppen beschränkt. Das Gesundheitsniveau von Migranten ist viel
niedriger und durch einen schlechten Zugang zu Gesundheits-, Sozial- und Gesundheitsdiensten gekennzeichnet.
Zugangsschwierigkeiten haben verschiedene Ursachen, darunter Sprachbarrieren, mangelndes Verständnis für verschiedene Kulturen, soziale Ausgrenzung, fehlende Dokumentation, Bürokratie und wirtschaftliche Schwierigkeiten. Gefährdete Migranten und Flüchtlinge (GMF) sind eine heterogene Gruppe, die mit zahlreichen gesundheitlichen Herausforderungen konfrontiert ist. Die Gesundheitssysteme sollten daher bereit sein, auf ihre unterschiedlichen Bedürfnisse einzugehen.

Hauptziel

Das Hauptziel von MyHealth besteht darin, den Zugang zu medizinischer Versorgung für schutzbedürftige und geflüchtete Einwanderer, die gerade in Europa angekommen sind, zu verbessern und Modelle zu entwickeln und umzusetzen, die auf dem Know-how eines europäischen multidisziplinären Netzwerks
basieren. Das MyHealth-Projekt wird sich insbesondere auf unverheiratete Frauen und unbegleitete Minderjährige konzentrieren, die gerade erst in Europa angekommen sind (weniger als fünf Jahre).

BROCHURE

Spanish (download) Czech (download)
  English (download) Italian (download)
  German (download) Greek (download)
  Catalan (download)

Projektpartner

1. Fundacio Hospital Universitari Vall D’hebron-Institut de Recerca (VHIR), Spanien (Projektkoordinator)
2. Institut Catala de la Salut (ICS-HUVH), Spanien
3. Syn Eirmos NGO of Social Solidarity Astiki Etairia, (SYN-EIRMOS), Griechenland
4. Migrantas e.V (Migrantas), Deutschland
5. Migrants Resource Centre (MRC), Vereinigtes Königreich
6. European Institute of Women’s Health (EIWH), Irland
7. University of Greenwich (UoG), Vereinigtes Königreich
8. Asserta Global Healthcare Solution (Asserta), Spanien
9. Fakultni Nemocine U Sv. Anny V Brne (FNUSA), Tschechische Republik
10. Regione Emilia-Romagna (RER), Italien
11. PUK der Charité im SHK (CHARITE), Deutschland

Project Partners

Spezifische Ziele

1

Entwicklung einer vollständigen interaktiven Karte, die zeigt: die wichtigsten Gesundheitsprobleme, die Hauptakteure und Interessengruppen, Referenzdienste im Bereich Migranten, rechtliche und organisatorische Aspekte von Gesundheitssystemen in Partnerländern, die verfügbaren IKT-Tools.

2

Klare Definition der derzeitigen Gesundheitsprobleme der von den Diensten übernommenen Migranten.

3

Definition und Entwicklung von Strategien für die Gesundheitsintervention in der psychischen Gesundheit sowie übertragbare und nicht übertragbare Krankheiten mit Hilfe eines gemeinschaftlichen Gesundheitskonzepts.

4

Entwicklung einer IKT-Plattform zur Unterstützung von Tools, Verbesserung der Entwicklung von Gesundheitsanwendungen und Verbreitung von Gesundheitsinformationen.

5

Implementierung von Strategien und Modellen, die in der Pilotstudie der am Projekt beteiligten Gesundheitseinrichtungen definiert wurden.

6

Ausbildung und Beteiligung der wichtigsten Akteure des Gesundheitssystems (von den Benutzern bis zum Management).

7

Gewährleistung und Verwaltung einer effektiven Kommunikation und Verbreitung der von MyHealth erzielten Ergebnisse.

Zielgruppen

Target Audiences
  • Gefährdete Migranten und Flüchtlinge (GMF), insbesondere Frauenund unbegleitete Minderjährige
  • Patienten- und Interessengruppen (z.B. Patientenverbände, Migrantenverbände)
  • Gesundheits- und Sozialfachkräfte
  • Nichtregierungsorganisationen
  • Soziale Plattformen
  • Regierungen und internationale Gesundheitsbehörden
  • Sozialforscher

Hauptergebnisse

Main Outcomes
  1. Interaktive Online-Karte
  2. Pilotstudie zum aktuellen Gesundheitszustand von Migranten
  3. Sammlung von Best Practices für die Gesundheitsförderung
  4. Bewertung von Pilotmodellen
  5. Leitfaden zur Integration von IKT-Lösungen für schutzbedürftige Einwanderer und Flüchtlinge